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Wartung – Instandhaltung Hafner-Muschler

Wartung und Instandhaltung von Kälteanlagen

 
Kundenservice direkt: +49 7433 9692-888
 

Die regelmäßige Wartung und Instandhaltung Ihrer Kälteanlagen erhöht deren Betriebssicherheit und Verfügbarkeit und hat einen wesentlichen Einfluss auf deren Lebensdauer. Besonders Teile mit hoher Temperatur- und Druckbeanspruchung sowie sämtliche Verschleißteile erfordern eine regelmäßige Überprüfung und Pflege. Unser Wartungsangebot beinhaltet zusätzlich die Reinigung der Bauteile, wenn Verschmutzungen die Funktion und Energieeffizienz einer Kältemaschine negativ beeinflussen. Dies gilt vor allem für Rückkühler, die besonders in der Blütezeit häufiger von Luftverschmutzungen betroffen sind.

Ihr Nutzen im Rahmen der HM-Wartung & -Instandhaltung

  • Erhaltung der geplanten Lebensdauer von Anlagen
  • Sicherstellung der Verfügbarkeit und gleichbleibender Energieeffizienz
  • Erfüllung der gesetzlichen Auflagen

Unser Leistungsprofil im Kundenservice

  • Umstellen von Kälteanlagen auf umweltfreundliche Kältemittel
  • Umbauarbeiten an Split-Kühlanlagen
  • Funktionscheck an der Kälteanlage
  • Austauschen von Strom-intensiven Alt-Komponenten gegen Hocheffizienz-Produkte (Pumpen, Ventilatoren, Expansionsventile, etc.)
  • Funktionsanpassung in der MSR-Technik, Optimieren von Regelparametern
  • Überprüfen und Nachjustieren der Systemhydraulik
  • Wartungs- und Instandhaltungsplan nach Bedürfnis des Kunden
  • Wartung und Instandhaltung von Kälteanlagen einschließlich deren Peripherie beliebiger Hersteller
  • Hygienekontrolle von Kühltürmen
  • Fachgerechter Umgang mit Gefahrstoffen

Dichtheitskontrolle & Emissionsvermeidung

Betreiber von Kälte- und Klimaanlagen, die mit Kältemittel der Gruppe fluorierte Treibhausgase (FKW und H-FKW) betrieben werden, sind vom Gesetzgeber verpflichtet, Emissionen fluorierter Treibhausgase zu vermeiden.
Kälteanlagen, Klimaanlagen und Wärmepumpen, welche mit fluorierten Treibhausgasen betrieben werden, müssen ab 5 Tonnen [t] CO2-Äquivalente regelmäßig kontrolliert werden. Ab einer Menge von 500 Tonnen CO2-Äquivalent muss die Anlage zusätzlich mit einem Leckage-Erkennungssystem ausgestattet sein. Dieses System muss dabei alle 12 Monate überprüft werden.

Berechnung CO2-Äquivalenten: Kältemittel Füllmenge (kg) * GWP-Wert /1000 = CO2-Äquivalente (t)

 

Anhand der nachfolgenden Tabelle kann über die bekannte Füllmenge Kältemittel die CO2-Äquivalenten abgeschätzt werden:

Entsprechungstabelle Kältemittel

Die folgende Tabelle enthält die Mindestfristen der Dichtigkeitskontrollen in Abhängigkeit der CO2-Äquivalenten:

Füllmenge CO2-Äquivalent

Häufigkeit ohne Leckage-Erkennungssystem

Häufigkeit mit Leckage-Erkennungssystem

ab 5 und unter 50 Tonnen alle 12 Monate alle 24 Monate
ab 50 und unter 500 Tonnen alle 6 Monate alle 12 Monate
ab 500 Tonnen alle 3 Monate alle 6 Monate


Die Prüfung der Dichtheit darf nur von zertifiziertem Personal durchgeführt werden, ebenso die Instandhaltung, Wartung und Rückgewinnung von Kältemitteln.

Gemäß Verordnung (EU) Nr. 517/2014 des europäischen Parlaments und des Rates, gelten folgende Vorschriften

  • Protokollierung der Füllmengen zur behördlichen Vorlage
  • Umgehende Reparatur bei Undichtigkeiten
  • Erneute Dichtheitsprüfung nach Reparatur von Leckagen
  • Pflicht zur Führung von Protokollen und Anlagenlogbüchern je Anlage
  • Aufzeichnungen über die Menge und die Art von zurückgewonnenen bzw. von nachgefüllten Kältemitteln

Vorteile der Durchführung von Dichtheitsprüfungen

  • Sicherstellung der verordnungskonformen Prüfintervalle
  • Senkung der Energiekosten
  • Vermeidung von Verstößen gegen geltendes Recht (Bußgelder von bis zu 50.000 € pro Verstoß)

Dichtheitsprüfung

  • Installation eines Leckage-Erkennungssystems, damit kurzfristig auf den Austritt klimaschädigender Gase reagiert werden kann

Dienstleistungspaket

  • Protokollierung der Füllmengen nach EG-Verordnungen
  • Dichtheitsprüfung/Wiederholungsprüfung bei Undichtigkeiten
  • Schulung des Betreibers über verordnungskonformen Betrieb, Protokollierung und Logbuch-Führung
  • Strategieüberlegungen zu Kältemittel-Alternativen